Politische Bildung

Durch den Grundsatzerlass des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur ist Politische Bildung in allen Schulstufen und Unterrichtsgegenständen verpflichtend zur Anwendung zu bringen. Die Umbenennung des Unterrichtsfaches Geschichte im Jahr 2008 auf Geschichte und Politische Bildung untermauerte das Vorhaben, die Bedeutung der Politischen Bildung im schulischen Unterricht weiter zu stärken.

Politische Bildung ist in diesem Zusammenhang nicht als „Staatsbürgerschaftskunde“ oder „Institutionenkunde“ zu verstehen, sondern die Vermittlung von politischen Kompetenzen in den Vordergrund zu stellen. Das Österreichische Kompetenz-Strukturmodell zur Politischen Bildung legt die Grundlage für die Befähigung junger Menschen, sich in unserer Demokratie zurechtzufinden und aktiv am politischen Geschehen teilzunehmen.

Eine gelungene Politische Bildung schafft Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Demokratie wertzuschätzen und eine verantwortungsbewusste Bereitschaft zu entwickeln, an dieser aktiv mitzuwirken.

Umsetzung an der pädagogischen Hochschule Wien

Durch die Gründung des Zentrums für Politische Bildung (ZPB) wurde der Grundstein gelegt, Politische Bildung in der PädagogInnenbildung verstärkt zu positionieren und als Querschnittsmaterie in sämtlichen Instituten der Pädagogischen Hochschule Wien zu verankern.

 

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