„Deutsch reden!“ Eine empirisch-qualitative Studie über sprachliche Diskriminierungen in der Sekundarstufe

Wenn Schüler*innen von Lehrpersonen im Unterricht und sogar in der Pause aufgefordert werden, nicht in Minderheiten- oder Migrationssprachen zu sprechen, kann diese oftmals gut gemeinte Absicht, fatale Folgen auf die Sprach- sowie Identitätsentwicklung (Krumm, 2016) haben. Dirim (2010) erwähnt diesbezüglich den Begriff des Neo-Linguizismus, welcher sich durch diese subtilen Aufforderungen hinter dem Deckmantel des Rassismus versteckt. Hierbei werden UN-Menschenrechtskonventionen, die auf das Recht der eigenen Sprache verweisen, zugunsten der Entwicklung der Bildungssprache Deutsch ignoriert. Diese empirisch-qualitative Studie verdeutlicht sprachliche Diskriminierungen in Form von Sprachverboten auf Basis des Stufenmodells sprachlicher Organisation (Purkarthofer 2018) an der Sekundarstufe in Wien und Niederösterreich.

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