I:UDE bei ÖFEB Kongress 2026 in Innsbruck

Von 29.09. bis 02.10.2026 fand in Innsbruck der ÖFEB-Kongress 2026 statt, an dem neben zahlreichen Kolleg*innen der PH Wien auch aus dem I:UDE Kolleg*innen in verschiedenen Slots die Präsentationen zu ihren Paper hielten.

Am 01.10.2026 referierten im Slot „5k Sprache” gleich drei Kolleg*innen des I:UDE. Martina Sturm und Rainer Hawlik präsentierten einen theoretischen Beitrag. Ihr Beitrag „Wem gehört das Cultural Heritage einer Heritage Language in Zeiten der Glokalisierung?” beschäftigte sich mit der Frage, wie im schulpädagogischen Kontext der gemeinschaftlichen Praxis der Gebrauch einer Sprache als symbolische Praxis erfahrbar wird: Die Erstsprache als Heritage Language erfüllt das Versprechen einer kollektiven Identität in der gemeinsamen Verständigung darüber. Erstsprachenunterricht wird somit als Heritage Language Teaching deutbar.

Anschließend referierte Helga Grössing gemeinsam mit Jasmin Mersits-Linzer (Private Pädagogische Hochschule Burgenland) über „(Sprachliche) Diversität, soziale Mobilität und Diskriminierung im Kontext Schule” aus der repräsentativen österreichweiten Jugendstudie „Lebenswelten 2025″, einer standardisierten Online-Befragung von Jugendlichen der 8. bis 12. Jahrgangsstufe. Die im Beitrag vorgestellten Ergebnisse basierten auf der österreichweiten Stichprobe (n = 15.742) sowie auf Antworten von Jugendlichen aus dem Burgenland, Kärnten und Wien (n = 5.064).

Tags darauf referierte Ursula Maurič im „6c Symposium: Global Citizenship” über „Global Citizenship Education – kritisch & inklusiv”. In ihrem Beitrag wurde die empirische Forschung zur Bedeutung und zu den Potenzialen einer kritischen und inklusiven Global Citizenship Education für die Professionalisierung in der Lehrer*innenbildung vorgestellt.

 

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Mag. Dr.
Rainer
HAWLIK

,

BEd
Hochschulprofessur für Mehrsprachigkeit mit Schwerpunkt Erstsprachenunterricht
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