Screenshot der SLIDE-Website

Hochrelevant: Das SLIDE- Projekt

Das SLIDE-Team der Pädagogischen Hochschule Wien (Florentine Paudel, Wolfgang Weinlich, Rolf Laven und extern Ursula Medicus) freut sich, ein neues Erasmus+ KA2-Projekt vorstellen zu können: Das Erasmus+ Projekt SLIDE (Service-Learning as a pedagogy to promote Inclusion, Diversity and Digital Empowerment) ist eine multinationale europäische Wissensallianz zwischen niederländischen, deutschen, österreichischen, italienischen, kroatischen, slowakischen, rumänischen und spanischen Service-Learning Expert*innen: University Center Sint-Ignatius Antwerp (UCSIA)/BE koordiniert SLIDE.

Weitere Partner*innen sind:

ERASMUS Universiteit Rotterdam (RSM)/NL
Sveuciliste u Zagrebu (UNIZG)/HR
Pädagogische Hochschule Wien (PHW)/AT
Universitatea Politehnica din Bucuresti (UPB)/RO
Univerzita Mateja Bela v Banskej Bystrici (UMB)/SK
Libera Universita Maria SS. Assunta di Roma (LUMSA)/IT
Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. (HBdV)/DE
Asociacion de Aprendizaje-Servicio Universitario (ApS(U))/ES
European Association of Service-Learning in Higher Education (EASLHE)/E-BE

Die drei assoziierten Partner*innen sind die Universität KU Leuven/BE – Latin American Center for Service-Learning (CLAYSS)/AR – Latin American Pact for Education with Human Quality (PALECH)/MX. Das SLIDE-Projekt wurde im Oktober 2021 im Rahmen von Erasmus+ genehmigt und im Dezember 2021 begann die Zusammenarbeit (Laufzeit bis November 2024).

Die Wissensallianz SLIDE will eine Verbindung herstellen zwischen Service-Learning und digitaler Befähigung zur Förderung von Inklusion und Diversität/Vielfalt im Bildungswesen: SLIDE ist eine Antwort auf die akuten Bildungsbedürfnisse, die durch die COVID-19-Pandemie noch stärker ins Blickfeld gerückt sind. Erstens wird mit der Notwendigkeit umgegangen, die Hochschulen digital zu befähigen, Lehrkräfte rasch als Expert*innen für die Gestaltung von Lernumgebungen sowie Bereitstellung von Lernerfahrungen mittels neuer Technologien zu befähigen. Zweitens wird auf die Notwendigkeit eingegangen, die Lücke zwischen den selbst wahrgenommenen und den tatsächlichen digitalen Kompetenzen von Hochschulstudierenden zu schließen, indem diese mit digitaler Kompetenz/ Engagement ausstattet werden, aber auch mit pädagogischen Fähigkeiten, um sie für die digitale Eingliederung unterprivilegierter und unterrepräsentierter Gruppen zu sensibilisieren und sie in die Lage zu versetzen, sich mit akuten gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und gleichzeitig digitale Kompetenzen übermitteln zu können. Und drittens ist es notwendig, die digitale Befähigung von Lehrkräften und Studierenden mit dem pädagogischen Ansatz des Service-Learning zu kombinieren, da dies Vielfalt und Integration fördert und gleichzeitig Verbindungen zwischen Hochschuleinrichtungen und gefährdeten Gemeinschaften in unmittelbarer Nähe oder in ländlichen/entlegenen Gebieten herstellt (siehe hierzu in: Manifesto).

Zielgruppen

Im Einzelnen konzentriert sich das Projekt auf drei Zielgruppen:

  1. Unterstützung von Bildungsfachleuten bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Nutzung digitaler Technologien.
  2. Stärkung des Selbstvertrauens und der Kompetenzen in Lerngemeinschaften im Umgang mit digitalen Medien für die vermehrte Anwendung des Service-Learning, mit besonderer Berücksichtigung von Schüler*innen in gefährdeten Kontexten.
  3. Zusammenarbeit mit Sozialpartner*innen in den Diensten von benachteiligten Gruppen der Gesellschaft, betreffend den Aufbau von Service-Learning-Programmen, in denen Studierende ihre Kenntnisse weitergeben können.

Outcomes

Das Projekt sieht u. a. folgende Outcomes vor:

  • PR1: Manifesto für Service-Learning, Inklusion, Diversität und digitale Befähigung
  • PR2: MOOC
  • PR3: Online-World-Café für Lehrende, Ausbildende und Bildungsleitende, die an digitaler Befähigung durch Partnerschaften zwischen Gemeinden und Universitäten und Service-Learning interessiert sind (Lead PH Wien)
  • PR4: Social Hackathon
  • PR5: European Hub
  • PR6: Evaluation Erfolg und Misserfolg bei Inklusion, Vielfalt und digitaler Befähigung durch Service-Learning

Kontaktperson für diesen Beitrag

LAVEN Rolf
MMag. Dr.
Rolf
LAVEN
  • Institut für Allgemeinbildung in der Sekundarstufe

Schwerpunkte

Fachdidaktik Kunst, Service-Learning, EU-Forschungsprojekte SLUSIK & SLIDE, Vorsitzender der Berufsvereinigung Kunst- und Werkpädagogik BÖKWE, Mitglied ÖFEB, EASLHE, InSEA, ÖGFD Bereich Kunstpädagogik
Telefon: +43 1 601 18-3971
Raum: 1.2.026
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