Datum:
27.03.2026 / 10:00 Uhr
Ort:
Information und Anmeldung:
Anmeldungen via E-Mail an office@phwien.ac.at (bis 23.03.2026)
Bildungswissenschaft, die sich mit Lehrer*innenbildung und Schulentwicklung befasst, steht mit Bildungsadministration und -politik in einem besonderen Verhältnis. Sie teilen mit staatlich verantworteter Bildung einen gemeinsamen Gegenstand. Ihre Perspektiven auf und Verantwortlichkeiten für diesen Gegenstand jedoch unterschieden sich gemäß der je spezifischen Rollen und Selbstverständnisse. Im besten Falle ergänzen sie sich und zuweilen gestalten Sie auch ko-konstruktiv Prozesse, die zum Ziel haben, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Mit Blick auf migrationsgesellschaftliche Veränderungsanforderungen an Schule ergeben sich – nicht zuletzt aufgrund der politischen Aufladung des Themas Migration – besondere Herausforderungen für die Vermittlung und Kommunikation in diesem Verhältnis.
Der Vortrag beschreibt und reflektiert die Erfahrungen der Referentin in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit Politik, Verwaltung und Praxis aus der Perspektive praxisorientierter, erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung auf Bundes- und Länderebene (Bsp. Bremen) in Deutschland aus den vergangenen 20 Jahren. Das bezieht sich vor etwa auf die Erstellung einer Expertise mit internationalen Impulsen für eine migrationsgesellschaftliche Schulentwicklung (2011), und die Evaluation des daraus entwickelten Bremer Entwicklungsplans Migration und Bildung aus den Jahren 2014-2018 (2021), auf die Entwicklung des an der Universität Bremen seit 2011 auf Wunsch der Bildungsbehörde verbindlich zu studierenden Lehramtsmoduls „Umgang mit Heterogenität in der Schule“ mit Anteilen von Deutsch als Zweitsprache, Inklusive Pädagogik und Bildung in der Migrationsgesellschaft und auf die Einrichtung einer LehrLernWerkstatt an der Universität Bremen, in der angehende Lehrkräfte und neuzugewanderte Schüler*innen gemeinsam neue Unterrichtskonzepte zu sprachsensiblem Fachunterricht erproben. Mit einer bundesweiten Studie zum Recht auf Schulbesuch für illegalisierte Kinder (2015) und einem Vorschlag für die deutsche Kultusministerkonferenz zur regulären Berücksichtigung von Familiensprachen für den Zugang zum Abitur werden Streiflichter auf eigene Erfahrungen mit dem Versuch, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Veränderung von Praxis fruchtbar zu machen, geworfen. Angestrebt ist abschließend ein Austausch mit den Teilnehmenden über die Frage, inwiefern diese Erfahrungen anschlussfähig sein könnten für den österreichischen Kontext.
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