Rückblick ÖDaF-Jahrestagung 2026

Am 6. und 7. März 2026 fand die 42. Jahrestagung des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (ÖDaF) an der PH Wien statt. Unter dem Leitthema „Kultur und Gesellschaft im DaF/DaZ-Unterricht – Methoden, Medien, Materialien“ versammelten sich zahlreiche Expert*innen aus Forschung und Praxis, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache zu diskutieren. Über 240 Teilnehmer*innen aus ganz Europa und darüber hinaus besuchten die Tagung. Dazu kamen zahlreiche Personen, die via eTwinning teilnahmen.

Den Auftakt bildete die feierliche Eröffnung durch Rektorin Barbara Herzog-Punzenberger sowie Angelika Hrubesch und Vanessa Winkler für den ÖDaF. Im anschließenden Eröffnungsvortrag von Hannes Schweiger wurden zentrale Herausforderungen eines kulturreflexiven Unterrichts im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Debatten, Migration und Rassismus beleuchtet.

Im Zentrum der Tagung stand die Frage, wie Sprachunterricht zur gesellschaftlichen Teilhabe, zu kritischem Denken und zu kulturreflexivem Lernen beitragen kann. Dabei wurden insbesondere Mehrsprachigkeit, Diversität, Diskriminierungskritik sowie aktuelle Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz berücksichtigt (s. Call for Papers).

Die Auseinandersetzung damit erfolgte in unterschiedlichen Formaten:

● 10 Posterpräsentationen

● 18 interaktive Workshops

● Plenarvorträge zum DACHL-Prinzip und seiner aktuellen Relevanz (von Naomi Shafer) und der Verlagspräsentation zum Thema KI im Unterricht (Robert Kirstein vom Klett Verlag)

● Reden zweier Studierender der Diplomatischen Akademie Wien und einer anschließenden

● Gesprächsrunde zum Thema Sprachenpolitik, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe.

Ergänzend bot der Verlagsmarkt Einblicke in aktuelle Lehrwerke und Materialien und ermöglichte den direkten Austausch zwischen Verlagen und Teilnehmer*innen zu neuen Entwicklungen im DaF-/DaZ-Bereich.

Ein besonderes Highlight war der Sektempfang am Freitagabend mit einem Musikact von Aliosha Biz. Der in Wien lebende Musiker und Kabarettist mit russisch-jüdischen Wurzeln verbindet in seiner Kunst verschiedene Sprachen, musikalische Traditionen und kulturelle Perspektiven.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und Unterstützer*innen, die zum Erfolg der Tagung beigetragen haben!

Kontakt

Martina Turecek
Mag.a
Martina
TURECEK
Prof.in Mag.a
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