© Anne Tiefenbacher

Mathematik stärkt Zukunftskompetenzen – und demokratische Dialogfähigkeit

Beim „Tag der Forschung 2026“ am 24. Februar 2026 an der Pädagogischen Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik stand das Thema „Wissenschaft, Umwelt, Gesundheit – Komplexität, Vernetztheit, Nachhaltigkeit“ im Fokus. Die Veranstaltung überzeugte durch eine hervorragende Organisation und ein vielfältiges, inhaltlich anregendes Programm. Dieses machte aktuelle Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Disziplinen sichtbar und bot Raum für intensiven Austausch. Monika Musilek und Martina Müller beschäftigten sich mit der Frage, wie Mathematik jungen Menschen dabei helfen kann, komplexe Herausforderungen unserer Zeit besser zu verstehen und sich aktiv an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen. Ob Klimawandel, Gesundheit oder Ressourcenmanagement: Zukunftsfragen sind datengetrieben und hochkomplex. Lernende müssen daher befähigt werden, vernetzte Zusammenhänge zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Dabei wird Mathematik zu einem Schlüssel für mündige Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft. In einer Interventionsstudie wurden angehende Lehrpersonen darin unterstützt, eigenständig mathematische Lernsettings zu Nachhaltigkeitsthemen für den Mathematikunterricht aufzubereiten und ihnen wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie SDG mit mathematischen Inhalten und Prozessen gewinnbringend im Unterricht behandelt werden können. Die Ergebnisse unterstreichen: Mathematikdidaktik kann weit mehr als nur Rechenwege vermitteln. Sie schafft Orientierungswissen, fördert kritisches Denken und unterstützt junge Menschen dabei, gesellschaftliche Fragen aktiv, reflektiert und verantwortungsvoll mitzugestalten.

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MUSILEK-HOFER Monika
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Monika
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