Wissenschaft und Kunst gelten seit jeher als zwei Enden eines Stocks: Sie scheinen voneinander entfernt – und liegen doch erstaunlich nah beieinander. Sowohl das Künstlerische als auch das Wissenschaftliche bewegen sich in unterschiedlichen Diskursen, nähern sich jedoch über gemeinsame Begriffe wie Kreativität, Literalität, wissenschaftliches und künstlerisches Denken an, beanspruchen Eigenständigkeit als Disziplinen und zeigen zugleich zahlreiche inhaltliche und methodische Schnittstellen.
Die PH Wien war bei der diesjährigen SciArt Dialogue Conference am CERN in Genf mit einem Vortrag von Anastasiya Savran und Rolf Laven vertreten. Im Zentrum stand vernetztes Denken sowie interdisziplinäre Erfahrungs- und Lernansätze zwischen Kunst und Wissenschaft am Beispiel von STEAM-Education. Der Vortrag widmete sich insbesondere dem Prinzip des Zufalls in Kunst und Quantenphysik, dem Erwerb von Computational Thinking Skills, gestalterischem Selbstausdruck sowie der Bedeutung ästhetischer Bildung innerhalb von STEAM. Darüber hinaus wurden historische Persönlichkeiten mit einem künstlerisch-wissenschaftlichen Mindset vorgestellt, darunter Oskar Rainer, Begründer der ‚Musikalischen Grafik‘, sowie der Physiker Bruno Touschek, Pionier der Teilchenbeschleuniger-Physik und ehemaliger Schüler von Franz Čižek, dem Begründer der Wiener Kunstpädagogik.
Die gegenseitige Befruchtung von Kunst und Wissenschaft wurde im Austausch mit Lehrenden und Studierenden der Kunstuniversität Graz, der Universität Graz, der Florida State University, der University of Alabama sowie der RMIT University Melbourne diskutiert. Ergänzt wurde das Programm durch Gespräche mit Vertreter*innen des ORF musikprotokoll sowie mit Wissenschaftlerinnen des CERN beziehungsweise durch Besuche zahlreicher Experimente vor Ort, beispielsweise ELENA, CLOUD und ALICE.
Ein besonderer Dank gilt dem Doktoratskonsortium STEM STEAM start’em (PH Wien & TU Wien), das sich seit 2023 der Verbindung von Kunst und Wissenschaft im Kontext von STEAM-Education widmet und die Kooperation mit dem CERN ermöglichte.
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