Internationale Konferenz zu „Design Patterns“ in Krems

Reinhard Bauer und Christian Aspalter vom Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte der PH Wien wirken an der ersten internationalen Konferenz zur Erforschung des Musteransatzes in verschiedenen Kontexten (PURPLSOC 2015) mit.

Christopher Alexander ist ein ursprünglich aus Wien stammender Architekt und Philosoph, der in den 1970er Jahren den Entwurfsmusteransatz (engl. Design Patterns) geprägt hat. Dieser Ansatz versucht, Struktur und Form komplexer Elemente durch verknüpfte Muster zu beschreiben. Zunächst in der Architektur entwickelt, wurde der Musteransatz auch in anderen Bereichen erprobt und hat insbesondere in der Softwareentwicklung Anwendung gefunden.

Reinhard Bauer vom Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) ist Mitglied des Programmkomitees der PURPLSOC und beschäftigt sich seit seiner Dissertation intensiv mit dem Musteransatz und Mustersprachen, mit dem Ziel, diese als „Educational Patterns“ für die Didaktik nutzbar zu machen. Design Patterns könnten eine adäquate Möglichkeit der Beschreibung von Unterrichtsmethoden sein, die der Komplexität von Unterricht gerecht wird. Zusammen mit Christian Aspalter, dem Leiter des Didaktikzentrums für Text- und Informationskompetenz (DiZeTIK) der PH Wien, hat er in Krems einen von ihnen entwickelten Theorieansatz präsentiert, der versucht, die Methode der Pattern-Analyse mit Elementen der klassischen Rhetorik zu verbinden. 

Für das ZLI sind didaktische Entwurfsmuster ein wichtiger Forschungsschwerpunkt, der innovative didaktische Ansätze für eine hohe Professionalität in der Lehre untersucht – und zwar unabhängig von einem Technologieeinsatz. Ein ausführlicher Bericht zur PURPLSOC-Konferenz ist im Weblog des ZLI nachzulesen.

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