Hans-Jürgen Krumm an der Pädagogischen Hochschule Wien

Am 29. Februar 2016 folgte em. Univ. Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm, Universität Wien, der Einladung der Kompetenzstelle für Mehrsprachigkeit und Migration, um an der PH Wien den ersten Teil seiner zweiteiligen Fortbildung „Mehrsprachigkeit - Bildungssprache Deutsch: Ein Widerspruch!?“ zu halten.

Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung des Instituts für Hochschulmanagement (IHM) und des Instituts für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS) referierte Dr. Krumm vor mehr als 40 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu dem Thema „Mehrsprachigkeit - Bildungssprache Deutsch: Ein Widerspruch!?“. Eindrucksvoll gelang es ihm die Schule der österreichischen Migrationsgesellschaft zu charakterisieren, in der die sprachliche Heterogenität aller Lerngruppen zunimmt: Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche Erfahrungen mit Sprache und Schrift in ihrer Familiensprache mit. Hinzu kommen immer mehr Schülerinnen und Schüler, die eine andere Familiensprache als Deutsch sprechen, deren Sprachenbiografien ein buntes Bild ergeben.

Diese sprachliche Heterogenität kann Lehrkräften das Leben schwer machen, sie kann aber auch als eine Chance gesehen werden, das Sprachenbewusstsein aller Schülerinnen und Schüler zu nutzen und zu verstärken. Prof. Krumm erläuterte, dass es dazu einer angemessenen Vorbereitung der Lehrenden und einer Mehrsprachigkeitsdidaktik bedarf, die den Lernenden hilft, mit der sprachlichen Vielfalt im Klassenzimmer wie auch in ihrer Lebenswelt umzugehen.

Am 4. April 2016 erfolgt der mit Spannung erwartete zweite Teil der Fortbildung, in der Prof. Krumm einen Workshop über „Sprachsensible Schulentwicklung“ anleiten wird.


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