Flipped Classroom mit Steve Kelly

Auf Einladung des Instituts für übergreifende Bildungsschwerpunkte war am 25. Februar 2016 der international gefragte Keynote Speaker und Didaktikexperte aus den USA zu Gast an der PH Wien.

„Flipped Classroom“ nennt sich ein zur Zeit sehr populäres didaktisches Modell, bei dem die klassischen Phasen von „Vermitteln/Erarbeiten“ und „Einüben/Anwenden“ in den Lernformen „im Unterricht/außerhalb des Unterrichts“ umgedreht werden, d. h. das Erarbeiten erfolgt online (beispielsweise mit Lernvideos) bereits VOR dem Präsenzunterricht, der dann intensiv für das Üben und Anwenden genutzt werden kann.

Der US-Amerikaner Steve Kelly „flippt“ seinen Unterricht seit 2010 und ist einer der bekanntesten Protagonisten dieser Methode. Er unterrichtete Mathematik und Naturwissenschaften an einer High School (Sekundarstufe) in St. Louis (Michigan, USA) und ist nun in der Weiterbildung von Lehrenden tätig. Da auch an der PH Wien schon mehrere Kolleginnen und Kollegen mit der Methode arbeiten, bot es sich an, den Österreichaufenthalt des Experten für einen vom Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) organisierten Workshop und für Erfahrungsaustausch zu nutzen.


Die Workshop-Teilnehmer/innen, von links: Margit Pollek (Institut für Berufsbildung PH Wien), Anton Bollen (Techsmith Europe),
Winfried Schneider und Hedy Wagner (Institut für weiterführende Qualifikationen und Bildungsschwerpunkte PH Wien),
Steve Kelly, Alicia Bankhofer (E-Learning-Schulkoordinatorin Anton-Krieger-Gasse),
Michael Steiner und Klaus Himpsl-Gutermann (ZLI PH Wien); nicht im Bild: Petra Szucsich (ZLI PH Wien).

Vor dem Workshop wurde zunächst der Unterricht einer 4. Klasse der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe am Reumannplatz 3 in Wien besucht, wo die erfahrene E-Learning-Expertin Margit Pollek ebenfalls mit dem Flipped-Classroom–Konzept arbeitet.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie beim eBazar der Wiener Schulen am 3. März 2016 (http://ebazar.phwien.ac.at) und im ZLI Blog: http://podcampus.phwien.ac.at/zli/archives/2662.

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