Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis

Am 18. und 19. September 2015 fand an der Pädagogischen Hochschule Wien zum zwölften Mal das bundesweite Seminar „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis“ statt.

Der Fokus der Veranstaltung lag in diesem Jahr auf den Aspekten „Flucht, Asyl und Sprachenvielfalt im Kontext von Migration“. Diskutiert wurden Möglichkeiten und Herausforderungen für das pädagogische Handeln angesichts gegenwärtiger Migrationsbewegungen in Europa, Afrika und Asien. Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) initiiert und in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien durchgeführt.

Organisatorin der Veranstaltung war die Kompetenzstelle für Mehrsprachigkeit und Migration (Ko.M.M.). Dieses Seminar hatte als Zielgruppen Studierende, Lehrende an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten Österreichs, Lehrer_innen aller Schularten, Muttersprachliche Lehrer_innen, aber auch Interessierte aus Nachbardisziplinen. Zu den einzelnen Themenschwerpunkten wurden Marktstände und vertiefende Workshops angeboten.

Zu den Höhepunkten des Seminars zählten die Plenarvorträge von Mag. Dr. Gudrun Harrer und Dr. Thomas Schmidinger im Audimax. Harrer berichtete über die aktuelle Situation im Nahen Osten, während Schmidinger über Kurdisch als eine transnationale Sprache referierte. Am Abend des ersten Seminartages gelang es dem „Langzeitbotschafter des Orients“ Parvis Mamnun die Zeit zu „entschleunigen“. Begleitet von Flöte und Sitar entführte Mamnun die Zuhörer_innen in die Erzählwelt von „1001 Nacht“.

  


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