Staff Training Week in Barcelona – English for Lecturers

Englischkurs in Barcelona?
Aufgrund meiner künftigen Tätigkeit im Lehrgang „International Programme“ für unsere Incomings hat mich der Lehrgangsleiter auf die über ERASMUS+ angebotenen Sprachkurse für PH-Mitarbeiter/innen aufmerksam gemacht. Dass ein Englischkurs in Barcelona angeboten wird, habe ich mit kleiner Verwunderung und großer Freude zur Kenntnis genommen. Bei der Abwicklung der Formalitäten haben mich die Kolleginnen und Kollegen vom Internationalen Büro ausgezeichnet unterstützt und so bin ich am letzten Sonntag im Mai zu Mittag bei angenehmen Temperaturen in Barcelona gelandet.

    

Die Sprachschule liegt sehr zentral (Passeig de Gràcia) und war von meinem Hotel (in Vila de Gràcia) in einem 20-minütigen Fußmarsch zu erreichen. Am Montag um 9:30 war Kursbeginn (bis Freitag jeweils bis 14:30) mit den Trainern Steve (einem US-Amerikaner) und Laura (einer Schottin) und 14 Teilnehmer/innen. Zwei angemeldete tschechische Kolleginnen sind nur kurz erschienen, um die Kursgebühr zu begleichen, wurden dann aber nie mehr gesehen ...

Nach einer ersten Vorstellungsrunde wurde die Gruppe geteilt, in meiner waren drei Kolleginnen und ein Kollege von einer technischen Hochschule aus Luxemburg, eine Kollegin aus Ungarn (Szent-István-Universität) und ein Ehepaar aus Slowenien (Privatuniversität). Die restlichen Teilnehmerinnen kamen aus den Niederlanden, aus Litauen, Deutschland, Frankreich und Schweden.

Der Kursablauf war sehr abwechslungsreich gestaltet. Nach morgendlichen Lockerungs- und Stimmübungen gab es Teamspiele zu den gebräuchlichsten englischen Ausdrücken, Diskussionen usw., unterbrochen von zwei 15-minütigen Pausen.

Für den letzten Tag sollte dann eine fünfminütige Präsentation zu einem beliebigen Thema vorbereitet (sozusagen als Hausübung) und natürlich gehalten werden. Als Tipp für zukünftige Teilnehmer/innen kann ich empfehlen – so wie ich das gemacht habe – eine bereits vorhandene Vorlage mitzunehmen (eigener Laptop) und eben auf Englisch zu präsentieren.

Von der Sprachschule wurden an zwei Nachmittagen Führungen angeboten, die erste sehr kompetent von der spanischen Leiterin der Schule durch den ältesten Teil (Barri Gòtic) ihrer Heimatstadt, die zweite in das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC):

    

Meine Skepsis bezüglich eines Englischkurses in Spanien war letztlich unbegründet: Es gibt 5 x 5 Stunden intensiven Sprachkurs und danach war ich immer mit einer kleinen Gruppe unterwegs, in der auch nur Englisch gesprochen wurde. Und am Rückflug hatte ich einen Sitzplatz neben einem australischen Lehrerehepaar.

Gerhard Toppler

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