3rd University College London Erasmus+ Staff Mobility Training Week

Nach der Landung am Sonntagmorgen durfte ich den restlichen Tag nutzen, um mich in meiner Unterkunft einzuchecken und in der Stadt umzusehen. Allein von außen wirkt der Campus der UCL durch die Backsteinbauten, die für London bekannt sind, riesig und beeindruckend schön.

  
                                                                                                                         Lesley Coles - The British Education System

Montag wurden wir willkommen geheißen, rund 20 Personen aus ca. 13 Ländern waren versammelt, hauptsächlich Mitarbeiter/innen aus Internationalen Büros/Erasmusbüros waren anwesend und dadurch wurde sich hierzu rege ausgetauscht. Universitäten verschiedenster Größen wurden durch die Teilnehmer/innen vorgestellt.

Im Anschluss an ein bereitgestelltes Mittagessen – typisch England: Sandwiches – bekamen wir eine sehr interessante Führung durch das Hauptgebäude der UCL und einer Führung bezüglich des Gründers der Universität, Jeremy Bentham, – welcher nach seinem letzten Willen mumifiziert noch in der Universität zur Schau gestellt wird – und erfuhren über das „Jeremy Bentham Project“, welches versucht, die unzähligen Schriften Benthams zusammenzuführen.

Dienstagvormittag verbrachten wir mit Damen der Vereinigung „ASTREA“ der UCL, welche für Unterstützung der weiblichen Mitarbeiterinnen kämpft, um eine höhere Chance für Frauen in Führungspositionen und somit eine Gleichbehandlung der Geschlechter zu schaffen. Am Nachmittag hatten wir einen sehr intensiven und interessanten Vortrag über das britische Bildungssystem, welches sehr komplex aufgebaut ist, da es sich hier um 3 grob unterschiedliche Systeme handelt, welche zusammengeführt wurden. Selbst innerhalb Londons entscheidet jeder Bezirk über das in ihm anzuwendende System und es kann sich vom Nachbarbezirk stark unterscheiden. Auch über das „Ranking“ der „guten“ Schulen wurden wir informiert und auch über die Probleme, die hierdurch entstehen (Stichwort: Postzahlenlotterie).

Mittwoch durften wir Kurzfassungen von interessanten Workshops der Gruppe „CPD@PaLS“ der UCL ansehen, unter anderem „Presentation and Media skills for non-native speakers“ und der ausgesprochen anregende „Taster“ des Workshops „Contemporary English Pronounciation“ von Dr. Geoff Lindsey.

Donnerstag wurde uns als kultureller Tag frei gegeben.

   Camden Market

Freitag wurde durch einen Besuch in die Abteilung der Wahl abgerundet. Ich entschied mich für das „IOE“ – Institute of Education, welches sehr interessant war. Die Bibliothek mit drei Etagen war als größte „Educational Library“ Europas wohl das Prunkstück der sehr kurzen, aber intensiven Führung durch die Gebäude. Auch die „Ansprechstelle“ für Studierende machte auf mich einen großartigen Eindruck. Studierende können sich mit jeder Art von Problemen an eine zentrale Stelle wenden. Die kompetenten Mitarbeiter/innen leiten die Anfrage – sofern sie diese nicht selbst bearbeiten können – umgehend an Kollegen und Kolleginnen aus den jeweiligen Bereichen weiter.

Nach einem bereitgestellten Mittagessen folgte die Übergabe der „Letter of Attendance“ und der schwerfallende Abschied eines sehr interessanten und netten Aufenthaltes an dieser wunderschönen und großen Universität.

Lydia Stöckl
04.08.2015

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