Erasmus+ Mobilität - Projekt KA 107 Ternopil/Ukraine 19.05 – 25.05.2019

Im Rahmen einer kombinierten STA/STT Erasmus+ Mobilität besuchte ich die beiden Partneruniversitäten Nationale Pädagogische Universität Ternopil, kurz TNPU und die Nationale Wirtschaftsuniversität Ternopil, kurz TNEU in Ternopil, Westukraine.Ternopil ist eine Universitätsstadt mit rund 220.000 Einwohnern und liegt ca. 130 km südöstlich von Lemberg.

Zwischen der Nationalen Pädagogischen Universität Ternopil, der Nationalen Wirtschaftsuniversität Ternopil und der Pädagogischen Hochschule Wien besteht seit 2018 im Rahmen von KA 107 ein bilaterales Abkommen für Lehrenden – und Personalmobilität. Das Ziel ist es, diesen Vertrag auch auf die Studierendenmobilität auszuweiten. Eine meiner Aufgaben war, das Kursangebot der beiden Partneruniversitäten zu diskutieren, den Administrationsablauf einer Studierendenmobilität zwischen einem Programm- und einem Partnerland zu erläutern und das Internationale Programm der PH Wien vorzustellen. Ein Treffen mit den beiden Verantwortlichen für Outgoing students, Julia Kmet von der TNEU und Romana M. Mysula von der TNPU, verlief sehr erfolgreich und führte zu positiven Ergebnissen. An diesem Treffen nahm auch meine Kollegin, MMag. Esther Drexler, teil. Sie reiste am nächsten Tag nach Bukowel weiter.

Dr. Olha Tsaryk, Leiterin des Deutschsprachigen Studiengangs und Stellvertreterin der Institutsleiterin für Internationale Beziehungen an der TNEU betreute mich die ganzen Tage über ausgezeichnet. Sie besorgte Zugtickets, half beim Organisieren von Taxis - was in der Ukraine zur Herausforderung werden kann, wenn man die Landessprache nicht spricht - und brachte mir die Kultur des Landes in vielerlei Hinsicht nahe, wofür ich ihr sehr dankbar bin.
Den Gastlehrauftrag zum Thema „Vom literarischen Text zum Sachtext“ hielt ich an der Nationalen Pädagogischen Universität und einen weiteren zum Thema „Immaterielles Kulturerbe – Wiener Kaffeehauskultur“ nahm ich an der Nationalen Wirtschaftsuniversität wahr. Neben der Theorie war der Fokus der DaF-Seminare auf interaktives und handlungsorientiertes Arbeiten gerichtet. Der Erfahrungsaustausch mit den Dozierenden des Lehrstuhls für Germanistik, die ebenfalls an den Seminaren teilnahmen, war aufschlussreich und für beide Seiten gewinnbringend.

Gruppenbild

Ein Treffen mit der Vizerektorin für Internationales, Dr. Halyna Falfushynska, von der TNPU als auch mit der Vizerektorin für Internationale Beziehungen und Innovative Entwicklung, Dr. Oksana Desyatnyuk, von der TNEU, fand ebenfalls statt.
Insgesamt eine sehr erfahrungsreiche und nutzbringende Mobilität für mich, die zur weiteren Intensivierung unserer Kooperation beigetragen hat.

Mag. Birgit Höfler

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