Bachelorarbeiten Alt (auslaufend)

Achtung!ACHTUNG! Nur für Studierende mit Studienbeginn vor dem 01.10.2012 gilt die alte Prüfungsordnung - Bachelorarbeit_ALT.

Studierende mit Studienbeginn 01.10.2012 und 01.10.2013 haben die Möglichkeit zwischen Bachelorarbeit_ALT und Bachelorarbeit_NEU zu wählen.

Jede/r Studierende hat eine schriftliche Bachelorarbeit als eigenständige Arbeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und mit fachdidaktischen, schulpraktischen und/oder berufsfeldbezogenen Aspekten zu verfassen. Sie soll einerseits die Anwendung des erworbenen Wissens aufzeigen und andererseits die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten unter Beweis stellen.

Damit verbunden sind:

  • Eigenständiges Arbeiten und Abfassen nach wissenschaftlichen Kriterien
  • Differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema
  • Reflektiertes Einbeziehen einschlägiger Fachliteratur
  • Aktuelle Bezugnahme auf relevante Forschungsergebnisse
  • Systematische Verknüpfung von Theorie und Praxisreflexion
  • Sprachlich-argumentative Klarheit und Eigenständigkeit der Darstellung
  • Formale Korrektheit sowie korrekte Sprachverwendung

Nähere Bemerkungen finden sich in der für dieses Studium geltenden Prüfungsordnung.

Wesentliche Unterschiede zum Prozedere BACHELORARBEIT_NEU



Sechs Schritte zur Einreichung des Themas

1.      Nach positiver Absolvierung aller Module des ersten Studienabschnittes überlegt sich der/die Studierende ein Thema und sucht dafür zwei Betreuer/innen (Betreuungsschwerpunkte). Studierende machen sich vertraut mit den Anforderungen einer Bachelorarbeit (Leitfaden).

In der paarweisen Zusammensetzung der Betreuer/innen muss laut Prüfungsordnung mindestens EINE Person zumindest eine Master-Qualifikation vorweisen.

Ihnen stehen die Studiengangskoordinatoren und -koordinatorinnen sowie die Bachelorarbeitskoordinatorinnen und -koordinatoren der Institute für formale Fragen zur Verfügung.

2.      Die/der Studierende entwickelt mit Unterstützung der Betreuer/innen den Antrag für eine Bachelorarbeit (Einreichformular für die Bachelorarbeit), siehe dazu auch die verfügbare Ausfüllhilfe.

3.      Beide Betreuer/innen sind Mitglieder der Prüfungskommission und verfassen am Ende für das Beurteilungsverfahren ein Gutachten und vergeben einen Notenvorschlag.

4.      Die/der Studierende gibt das „Einreichformular für die Bachelorarbeit“ komplett ausgefüllt und mit allen erforderlichen Beilagen am personalführenden Institut des Erstbetreuers bzw. der Erstbetreuerin ab. Das Sekretariat des Instituts bestätigt den Eingang mit Datumsstempel (auf Seite 1 des Einreichformulars) und händigt eine vom Studierenden ausgefüllte Übernahmebestätigung aus. Mit diesem Datum beginnt der Fristenlauf für die Bachelorarbeit.

5.      Die Institutsleitung ist für die Genehmigung des Antrags zuständig. Zuvor wird die inhaltliche Qualität durch die Betreuer/innen und die Vollständigkeit durch die Bachelorarbeitskoordinatorinnen oder -koordinatoren bestätigt. Genehmigte Anträge werden aus dem Institut an die Studien- und Prüfungsabteilung weitergeleitet.

ZUSATZ: Planen Sie eine wissenschaftliche Erhebung an Wiener Schulen, an denen Schüler/innen oder Lehrer/innen beteiligt sind, so muss bereits mit der Einreichung am personalführenden Institut der Erstbetreuerin bzw. des Erstbetreuers die Genehmigung des betreffenden Stadt/Landesschulrats beigelegt sein. (Anleitung Erhebungen)

6.      Die Studien- und Prüfungsabteilung prüft die formale Richtigkeit und Vollständigkeit des Antrags (Seite 1) und trägt die Einreichung in PH Online mit Datum des Institutseingangs (Punkt 4) ein. Dort ist sie für Betreuer/innen und Studierende sichtbar. Der Antrag wird von der Studien- und Prüfungsabteilung im Studierendenakt abgelegt.

Abgabe der Bachelorarbeit

1.   Die/der Studierende gibt ein gebundenes Exemplar der BAC-Arbeit einschließlich eines Datenträgers (CD-Rom oder DVD) in der Studien- und Prüfungsabteilung ab. Eine Anleitung zum Erstellen eines PDF/A Dokuments finden Sie unter diesem Link.

Die in der BAC-Arbeit enthaltene eidesstattliche Erklärung muss unterschrieben sein. Beigelegt wird das vorausgefüllte Beurteilungsformular für die Bachelorarbeit. Die Studien- und Prüfungsabteilung bestätigt die Übernahme in PH Online.

Die Abgabe der Bachelorarbeit ist nur möglich, wenn für das betreffende Semester eine gültige Inskription vorliegt. Die Abgabe der Bachelorarbeit kann frühestens vier Monate nach Antrag zur Genehmigung erfolgen. Bei Abgabe gibt der/die Studierende der Studien- und Prüfungsabteilung bekannt, ob eine Defensio gemacht werden soll oder nicht. Diese wird von der Studien- und Prüfungsabteilung in die Wege geleitet.

2.   Für eine Teilnahme an der Abschlussfeier vor den Sommerferien, muss die Bachelorarbeit spätestens am 17. April in der Studien- und Prüfungsabteilung abgegeben werden.

3.   Das eingereichte Exemplar der Bachelorarbeit bleibt in der Studien- und Prüfungsabteilung und wird dort im Rahmen der Abschlussdokumente archiviert. Die elektronische Fassung wird nach positiver Beurteilung an die Bibliothek der PH Wien übermittelt und dort öffentlich verfügbar gemacht

4.   Nach Abgabe der Bachelorarbeit informiert die Studien- und Prüfungsabteilung die Betreuer/innen per E-Mail. Der Betreuer bzw. die Betreuerin holt die Arbeit inklusive dem vorausgefüllten Beurteilungsformular aus der Studien- und Prüfungsabteilung ab. Wenn nötig kann der Betreuer/die Betreuerin das genehmigte Einreichformular aus dem Studierendenakt anfordern.

5.   Die beiden Betreuer/innen (= Prüfungskommission) erstellen innerhalb von insgesamt sechs Arbeitswochen je ein schriftliches Gutachten (Kriterienformular), das den Beurteilungsvorschlag sowie Datum und Unterschrift enthält. Wobei das Übergabedatum der BAC-Arbeit (Erstbetreuer/in an Zweitbetreuer/in) schriftlich festzuhalten ist.

6.   Die beiden Mitglieder der Prüfungskommission entscheiden auf Grundlage der zwei Gutachten gemeinsam innerhalb von zwei Arbeitswochen über die Beurteilung der Bachelorarbeit. Für den Fall einer Defensio einigen sich beide Betreuer/innen erst nach der mündlichen Prüfung auf eine Gesamtnote.

7.   Kommt keine Einigung zustande, entscheidet eine erweiterte Prüfungskommission, die aus den beiden Beurteiler/innen und einer bzw. einem von der zuständigen Institutsleitung bestellten Vorsitzenden besteht. Die erweiterte Prüfungskommission hat mit Stimmenmehrheit innerhalb von zwei Arbeitswochen zu entscheiden – Stimmenthaltung ist unzulässig. Die Entscheidung ist schriftlich zu dokumentieren und von allen Mitgliedern der erweiterten Prüfungskommission zu unterschreiben.

8.   Nach Beurteilung ist der Studien- und Prüfungsabteilung unverzüglich die beurteilte und korrigierte Bachelorarbeit, das Beurteilungsformular, die beiden schriftlichen Gutachten der Mitglieder der Prüfungskommission sowie gegebenenfalls nach Punkt 7. die schriftliche Begründung der Beurteilung durch die erweiterte Prüfungskommission zu übermitteln.

9.   Die Eingabe der ergänzenden Daten erfolgt durch die Studien- und Prüfungsabteilung in PH Online. Sie leitet auch die Schritte zur Verleihung ein.

Betreuungsbereiche

In der paarweisen Zusammensetzung der Betreuer/innen muss laut Prüfungsordnung mindestens EINE Person wenigstens eine Master Qualifikation vorweisen. Es wird daher auf der unten verlinkten Liste nicht zwischen den Rollen unterschieden, jedoch ist bei der Einreichung darauf zu achten, dass wenigstens einer der beiden Betreuungspersonen eine höhere als BA Qualifikation mitbringt.

Die PH Wien bietet regelmäßig Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten an – nach erfolgter Zulassung werden Sie per Mail über diese Veranstaltungen informiert. Überdies ist die Teilnahme an einem Diplomand/innen-Seminar möglich. 

 

Betreuungsbereiche der Lehrenden (Stand: Oktober 2016)

 

Themenvorschläge

Die Themenwahl für Bachelorarbeiten findet prinzipiell in Absprache zwischen Studierenden und Betreuer/in statt. Die Bandbreite möglicher Themen ist sehr breit, bei der Themenfestlegung sollten daher die Breite und Tiefe der beabsichtigten Arbeit auf ein dem Umfang der Arbeit entsprechendes Maß eingegrenzt werden (40.000 bis 70.000 Zeichen = 6000-10500 Wörter oder ca. 12-21 Seiten A4).

Hermeneutische Arbeiten auf Basis neuerer Fachliteratur (inklusive fremdsprachiger Fachliteratur) und durch kritische Reflexion interpretiert genügen gewöhnlich dem Anspruch.

Von eigenständigen empirischen Untersuchungen wird in diesem Zusammenhang abgeraten, jedoch bietet das Programm ISI (Innovative Schulideen) eine Reihe von Themenvorschlägen für Bachelorarbeiten mit empirischem Untersuchungscharakter an. Hierbei handelt es sich um Projekteinreichungen von Schulen, die eine Evaluation durch Studierende der PH Wien wünschen.

Kontakt ISI: barbara.holub(at)phwien.ac.at


 

 

 

 

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