Bachelorarbeiten Neu

Die Regelung für die Bachelorarbeit Neu gilt für alle Studierenden mit Studienbeginn 2014/15 und optional für Studierende mit Studienbeginn 2012/13 und 2013/14. Sie trat mit 1. Oktober 2014 in Kraft.

Jede/r Studierende hat eine schriftliche Bachelorarbeit als eigenständige Arbeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und mit schulpraktischen und/oder berufsfeldbezogenen Aspekten zu verfassen. Sie soll einerseits die Anwendung des erworbenen Wissens aufzeigen und andererseits die Forschungskompetenz bzw. Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten unter Beweis stellen.

Damit verbunden sind:

  • Eigenständiges Arbeiten und Abfassen nach wissenschaftlichen Kriterien
  • Differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema
  • Reflektiertes Einbeziehen einschlägiger (internationaler) Fachliteratur
  • Aktuelle Bezugnahme auf relevante Forschungsergebnisse
  • Systematische Verknüpfung von Theorie und Praxisreflexion
  • Sprachlich-argumentative Klarheit und Eigenständigkeit der Darstellung
  • Formale Korrektheit sowie korrekte Sprachverwendung

Nähere Bemerkungen finden sich in der geltenden Fassung der Prüfungsordnung.

 



Sechs Schritte zur Einreichung des Themas

1.  Nach positiver Absolvierung der Studien- und Orientierungsphase überlegt sich der/die Studierende ein Thema und sucht dafür eine Betreuerin/einen Betreuer (Betreuungsschwerpunkte). Studierende machen sich vertraut mit den Anforderungen einer Bachelorarbeit (Leitfaden).

In der paarweisen Zusammensetzung von Betreuer/in und Zweitleser/in muss laut Prüfungsordnung mindestens EINE Person zumindest eine Master-Qualifikation vorweisen. Auch Personen ohne akademischen Grad dürfen betreuen, wenn der/die Zweitleser/in über diese Mindestqualifikation verfügt.

Ihnen stehen die Studiengangskoordinatoren und -koordinatorinnen sowie die Bachelorarbeitskoordinatorinnen und -koordinatoren der Institute für formale Fragen zur Verfügung.

2.  Die/der Studierende entwickelt mit Unterstützung der Betreuerin/des Betreuers den Antrag für eine Bachelorarbeit (Einreichformular für die Bachelorarbeit), siehe dazu auch die verfügbare Ausfüllhilfe.

3.  Die Betreuerin bzw. der Betreuer kann der Studierenden/dem Studierenden eine fachlich qualifizierte Lehrkraft als Zweitleserin oder Zweitleser vorschlagen. Die Zweitleserin bzw. der Zweitleser verfasst nur am Ende für das Beurteilungsverfahren ein Gutachten und vergibt einen Notenvorschlag.

4.  Die/der Studierende gibt das „Einreichformular für die Bachelorarbeit“ komplett ausgefüllt und mit allen erforderlichen Beilagen am personalführenden Institut der Betreuerin bzw. des Betreuers ab. Das Sekretariat des Instituts bestätigt den Eingang mit Datumsstempel (auf Seite 1 des Einreichformulars) und händigt eine vom Studierenden ausgefüllte Übernahmebestätigung aus. Mit diesem Datum beginnt der Fristenlauf für die Bachelorarbeit.

5.  Die Institutsleitung ist für die Genehmigung des Antrags zuständig. Zuvor wird die inhaltliche Qualität durch die Betreuerin/den Betreuer und die Vollständigkeit durch die Bachelorarbeitskoordinatorinnen oder -koordinatoren bestätigt. Genehmigte Anträge werden aus dem Institut an die Studien- und Prüfungsabteilung weitergeleitet.

ZUSATZ: Planen Sie eine wissenschaftliche Erhebung an Wiener Schulen, an denen Schüler/innen oder Lehrer/innen beteiligt sind, so muss bereits mit der Einreichung am personalführenden Institut der Betreuerin bzw. des Betreuers die Genehmigung des betreffenden Stadt/Landesschulrats beigelegt sein. (Anleitung Erhebungen)

6.  Die Studien- und Prüfungsabteilung prüft die formale Richtigkeit und Vollständigkeit des Antrags (Seite 1) und trägt die Einreichung in PH Online mit Datum des Institutseingangs (Punkt 4) ein. Dort ist sie für Betreuer/innen und Studierende sichtbar. Der Antrag wird von der Studien- und Prüfungsabteilung im Studierendenakt abgelegt.

 

Abgabe der Bachelorarbeit

1. Die/der Studierende gibt ein gebundenes Exemplar der BAC-Arbeit einschließlich eines Datenträgers (CD-Rom oder DVD) in der Studien- und Prüfungsabteilung ab. Die darin enthaltene eidesstattliche Erklärung muss unterschrieben sein. Beigelegt wird das vorausgefüllte Beurteilungsformular für die Bachelorarbeit. Die Studien- und Prüfungsabteilung bestätigt die Übernahme in PH Online.

Die Abgabe der Bachelorarbeit ist nur möglich, wenn für das betreffende Semester eine gültige Inskription vorliegt. Die Abgabe der Bachelorarbeit kann frühestens drei Monate nach Antrag zur Genehmigung erfolgen.

Bachelorarbeit ALT: Abgabe frühestens vier Monate nach Antrag. Bei Abgabe gibt der/die Studierende der Studien- und Prüfungsabteilung bekannt, ob eine Defensio gemacht werden soll oder nicht.

2. Für eine Teilnahme an der Abschlussfeier vor den Sommerferien, muss die Bachelorarbeit spätestens am 17. April in der Studien- und Prüfungsabteilung abgegeben werden.

3. Ein Exemplar der Bachelorarbeit bleibt in der Studien- und Prüfungsabteilung, dieses Exemplar wird nach positiver Beurteilung mit der Aufschrift „unkorrigiertes Exemplar“ an die Bibliothek der PH Wien übermittelt und dort öffentlich verfügbar gemacht.

4. Nach Abgabe der Bachelorarbeit informiert die Studien- und Prüfungsabteilung die Betreuerin/den Betreuer und Zweitleser/in per E-Mail. Der Betreuer bzw. die Betreuerin holt die Arbeit inklusive dem vorausgefüllten Beurteilungsformular aus der Studien- und Prüfungsabteilung ab. Wenn nötig kann der Betreuer/die Betreuerin das genehmigte Einreichformular aus dem Studierendenakt anfordern.

5. Die Betreuerin/der Betreuer sowie die Zweileserin/der Zweitleser (= Prüfungskommission) erstellen innerhalb von insgesamt sechs Arbeitswochen je ein schriftliches Gutachten (Kriterienformular), das den Beurteilungsvorschlag sowie Datum und Unterschrift enthält. Wobei das Übergabedatum der BAC-Arbeit (Betreuer/in an Zweitleser/in) schriftlich festzuhalten ist.

6. Die beiden Mitglieder der Prüfungskommission entscheiden auf Grundlage der zwei Gutachten gemeinsam innerhalb von zwei Arbeitswochen über die Beurteilung der Bachelorarbeit.

7. Kommt keine Einigung zustande, entscheidet eine erweiterte Prüfungskommission, die aus den beiden Beurteiler/innen und einer bzw. einem von der zuständigen Institutsleitung bestellten Vorsitzenden besteht. Die erweiterte Prüfungskommission hat mit Stimmenmehrheit innerhalb von zwei Arbeitswochen zu entscheiden – Stimmenthaltung ist unzulässig. Die Entscheidung ist schriftlich zu dokumentieren und von allen Mitgliedern der erweiterten Prüfungskommission zu unterschreiben.

8. Nach Beurteilung ist der Studien- und Prüfungsabteilung unverzüglich die beurteilte und korrigierte Bachelorarbeit, das Beurteilungsformular, die beiden schriftlichen Gutachten der Mitglieder der Prüfungskommission sowie gegebenenfalls nach Punkt 7. die schriftliche Begründung der Beurteilung durch die erweiterte Prüfungskommission zu übermitteln.

9. Die Eingabe der ergänzenden Daten erfolgt durch die Studien- und Prüfungsabteilung in PH Online. Sie leitet auch die Schritte zur Verleihung ein.

Betreuungsbereiche

In der paarweisen Zusammensetzung der Betreuer/innen muss laut Prüfungsordnung mindestens EINE Person wenigstens eine Master Qualifikation vorweisen. Auch Personen ohne akademischen Grad dürfen betreuen, wenn der/die Zweitleser/in über diese Mindestqualifikation verfügt. Es wird daher auf der unten verlinkten Liste nicht zwischen den Rollen unterschieden, jedoch ist bei der Einreichung darauf zu achten, dass wenigstens einer der beiden Betreuungspersonen eine höhere als BA Qualifikation mitbringt.

Die PH Wien bietet regelmäßig Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten an – nach erfolgter Zulassung werden Sie per Mail über diese Veranstaltungen informiert. Überdies ist die Teilnahme an einem Diplomand/innen-Seminar möglich. 

 

Betreuungsbereiche der Lehrenden (Stand: Oktober 2016)

 

Themenvorschläge

Programm ISI (Innovative Schulideen): Hierbei handelt es sich um Projekteinreichungen von Schulen, die eine Evaluation durch Studierende der PH Wien wünschen.

Kontakt: barbara.holub(at)phwien.ac.at

(05/2015): Interessen- und Begabungsförderung durch Wahlpflichtfächer in der NMS (ISI-Wien)

(06/2016): Ganztagsschule - innovatives Methodenkonzept?

(06/2016): Transitionskooperation Wien 2 - altersheterogen und inklusiv

(06/2016): Multilinguale Küche

(06/2016): "Die Einführung von Sprachenateliers als fixer Bestandteils der Jahresplanung"

 



 

 


 

 

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