Pädagogische Hochschule Wien

An der größten Pädagogischen Hochschule Österreichs werden derzeit 8 Lehramtsstudien zum "Bachelor of Education" (Dauer 8 Semester), die von rund 2770 Lehramtsstudierenden sowie Studierenden weiterer pädagogischer Berufsfelder (Freizeitpädagogik) belegt werden, angeboten. Der Praxisausbildung kommt ein hoher Stellenwert zu. Der Campus umfasst rund 53.000 m2 beinhaltet eine PraxisVolksschule und eine PraxisMittelschule mit insgesamt 400 Schülerinnen und Schülern. Darüberhinaus erfolgt die Praxisausbildung an mehr als 500 Wiener Schulstandorten in Kooperation mit dem Stadtschulrat für Wien.

Zu verbuchen sind 58.000 Veranstaltungsbesuche von rund 2600 Fortbildungsveranstaltungen pro Jahr.

Das Organigramm gibt einen Überblick über die Organisationsstruktur der Pädagogischen Hochschule Wien.

Die Pädagogische Hochschule Wien sieht sich in Lehre, Forschung und Qualitätssicherung nachstehenden Leitlinien verpflichtet. 

  • Impulsgebende und bedarfsorientierte Bildungsangebote
  • Persönlichkeitsorientierte Professionsbildung
  • Forschungsgeleitetes praxisbasiertes Lehren und Lernen
  • Diversitätsfokussierte Potenzialbildung
  • Nachhaltige Internationalisierung


Aufgaben

Aufgaben des Arbeitskreises für Gleichbehandlung

  • Diskriminierungen durch Organe der Pädagogischen Hochschule auf Grund des Geschlechts entgegenzuwirken

  • Angehörige und Organe der Pädagogischen Hochschule in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Frauenförderung zu beraten und zu unterstützen

  • Ausübung der Informations-, Mitwirkungs- und Kontrollrechte in Gleichbehandlungsfragen und in Personalangelegenheiten

  • Anrufung des Hochschulrates oder der zuständigen Bundesministerin bzw. des zuständigen Bundesministers bei begründeter Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund des Geschlechts darstellt

  • Ausarbeitung eines jährlichen Tätigkeitsberichtes für Hochschulrat und Rektorat.

(vgl. Satzungen der PH Wien, Kapitel 3.3.)

Rechte

Rechte des Arbeitskreises für Gleichbehandlung

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und dürfen wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden (§21 Abs.4 Hochschulgesetz 2005). Sie haben das Recht bei inneren Angelegenheiten der Pädagogischen Hochschule Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Pädagogischen Hochschule zu nehmen. Einsicht in den Personalakt nur mit der Zustimmung des oder der Betroffenen zulässig (§21 Abs.5 Hochschulgesetz 2005).

Einbindung bei Personalentscheidungen

Alle Ausschreibungstexte für die Besetzung von Stellen und Funktionen, die Liste der eingelangten Bewerbungen, die Liste der in das Auswahlverfahren einbezogenen Bewerberinnen oder Bewerber sind dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen unverzüglich zur Kenntnis zu bringen (§21Abs.7, 1-3 Hochschulgesetz 2005). Das Rektorat hat gleichzeitig mit der Personalvertretung den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen darüber in Kenntnis zu setzen, mit welcher Bewerberin bzw. mit welchem Bewerber ein Dienstverhältnis eingegangen werden soll (§21 Abs.8 Hochschulgesetz 2005).

Einschreiten bei Verdacht auf Diskriminierung

Hat der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Grund zur Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund ihres Geschlechts darstellt, ist er berechtigt, innerhalb von zwei Wochen den Hochschulrat oder das zuständige Regierungsmitglied anzurufen (§21 Abs.9 Hochschulgesetz 2005).

Tätigkeitsbericht

Jährlich muss der Arbeitskreis dem Hochschulrat und dem Rektorat einen Tätigkeitsbericht übermitteln (§21 Abs.10 Hochschulgesetz 2005).

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite besitzt keine Rechtsverbindlichkeit. Die ausschließliche Rechtsverbindlichkeit besitzt die im Bundesgesetzblatt der Republik Österreich kundgemachte Fassung des Hochschulgesetzes 2005.


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