Rechte

Rechte des Arbeitskreises für Gleichbehandlung

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und dürfen wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden (§21 Abs.4 Hochschulgesetz 2005). Sie haben das Recht bei inneren Angelegenheiten der Pädagogischen Hochschule Einsicht in die Geschäftsstücke, Unterlagen und in die automationsunterstützt aufgezeichneten Daten über das Personal der Pädagogischen Hochschule zu nehmen. Einsicht in den Personalakt nur mit der Zustimmung des oder der Betroffenen zulässig (§21 Abs.5 Hochschulgesetz 2005).

Einbindung bei Personalentscheidungen

Alle Ausschreibungstexte für die Besetzung von Stellen und Funktionen, die Liste der eingelangten Bewerbungen, die Liste der in das Auswahlverfahren einbezogenen Bewerberinnen oder Bewerber sind dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen unverzüglich zur Kenntnis zu bringen (§21Abs.7, 1-3 Hochschulgesetz 2005). Das Rektorat hat gleichzeitig mit der Personalvertretung den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen darüber in Kenntnis zu setzen, mit welcher Bewerberin bzw. mit welchem Bewerber ein Dienstverhältnis eingegangen werden soll (§21 Abs.8 Hochschulgesetz 2005).

Einschreiten bei Verdacht auf Diskriminierung

Hat der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Grund zur Annahme, dass die Entscheidung eines Hochschulorgans eine Diskriminierung von Personen auf Grund ihres Geschlechts darstellt, ist er berechtigt, innerhalb von zwei Wochen den Hochschulrat oder das zuständige Regierungsmitglied anzurufen (§21 Abs.9 Hochschulgesetz 2005).

Tätigkeitsbericht

Jährlich muss der Arbeitskreis dem Hochschulrat und dem Rektorat einen Tätigkeitsbericht übermitteln (§21 Abs.10 Hochschulgesetz 2005).

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite besitzt keine Rechtsverbindlichkeit. Die ausschließliche Rechtsverbindlichkeit besitzt die im Bundesgesetzblatt der Republik Österreich kundgemachte Fassung des Hochschulgesetzes 2005.

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